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Einfach kochen!
Schritt für Schritt

Einleitung.

Ich habe ein Koch·buch gelesen.

Und ich möchte Ihnen von dem Buch erzählen.

Das Buch heißt:

„Einfach kochen! Schritt für Schritt:

Rezepte und Ernährungs-Wissen in Bildern und Leichter Sprache“

Das Buch ist von Andrea Gutzeit und Margarete Nowag.

Das Buch ist im Jahr 2018 im Maudrich Verlag erschienen
und hat 158 Seiten.

Und auf dem Buch ist das europäische Logo
für einfaches Lesen von Inclusion Europe:

Das Buch ist für:

  • Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen.
  • Menschen mit und ohne Lese·schwäche.
  • Assistenten und Assistentinnen.
  • Betreuer*innen.
  • Wohn·gemeinschaften.
  • Tages·zentren.
  • Und Selbst·hilfe·gruppen.

Im Buch gibt es 46 Rezepte.

Jedes Rezept hat viele Fotos.

Mit den Fotos können Sie sehen:

So wird das Rezept gekocht.

Sie können viel im Buch lernen:

  • Wie Sie die Rezepte nachkochen können.
  • Und was für eine gesunde Ernährung wichtig ist.

Das Buch gibt auch Tipps zum Einkaufen.

Wir kochen zu Hause oft gesundes Essen.

Gesundes Essen finden wir nämlich sehr wichtig.

Deshalb haben wir viele Koch·bücher zu Hause.

Aber dieses Koch·buch ist mein erstes Koch·buch in Leichter Sprache.

Ich möchte wissen:

  • Sind die Hinweise zu gesundem Essen richtig?
  • Helfen die Tipps beim Einkaufen?
  • Kann ich mit dem Buch wirklich einfach kochen?
  • Und sind die Texte wirklich leicht?

Hinweis.

In diesem Text finden Sie Wörter mit einem Stern.

Der Stern sieht so aus: *

Zum Beispiel im Wort: Betreuer*innen.

Es gibt mehr Geschlechter als nur Mann und Frau.

Mit dem * sind alle Menschen gemeint.

Im Text gibt es Wörter mit einem Medio·punkt.

Der Medio·punkt sieht so aus: ·

Dann ist dieses Wort leichter zu lesen.

Zum Beispiel: Koch·buch.

Für manche Wörter gibt es im Text Erklärungen.

Die Erklärungen sind nach rechts eingerückt.

Und diese Erklärungen sind blau geschrieben.

Im ersten Buch·teil geht es um gesunde Ernährung.

Und im zweiten Buch·teil stehen die Rezepte.

Das finde ich gut:

Sie können den Umschlag als Lesezeichen verwenden.

Das Inhaltsverzeichnis ist übersichtlich.

Die Rezepte sind gut geordnet.

Zum Beispiel:

  • Salate.
  • Fleisch.
  • Und Fisch.

Und ganz hinten gibt es ein Rezept·verzeichnis.

Das fehlt mir im Buch:

Das Inhalts·verzeichnis hat keine Bilder.

Es gibt kein Verzeichnis zu den Zutaten.

Und es gibt auch kein Verzeichnis zu den schweren Worten im Buch.

Das erste Kapitel.

Als erstes erzähle ich Ihnen vom ersten Kapitel.

Im ersten Kapitel geht es um gesunde Ernährung.

Beim Lesen von den ersten Seiten habe ich mich gewundert.

Im Buch steht:

Das Buch ist in Leichter Sprache.

Menschen mit Behinderung haben die Rezepte gelesen.

Und manchmal haben Menschen mit Behinderungen
die Rezepte auch ausprobiert.

Aber ich finde:

Die Sprache ist gar nicht leicht.

Und das Buch hält die meisten Regeln von der Leichten Sprache nicht ein:

  • Die Schrift ist zu klein.
  • Es gibt viele lange Worte.
    Aber diese langen Worte haben keinen Medio·punkt.
  • Manche Worte sind schwer zu verstehen.
    Zum Beispiel das Wort: Eiweiß·träger.
    Beim Lesen von dem Wort musste ich lachen.
    Ich habe nämlich an Hosen·träger gedacht.
  • Oft stehen auch zu viele Informationen in einem Satz.

Für Menschen mit Lern·schwierigkeiten finde ich die Sprache zu schwer.

Das erste Kapitel gibt Ihnen viele Tipps:

  • Welche Lebens·mittel sind gut für uns?
  • Welche Lebens·mittel sind nicht gut für uns?
  • Was sollen wir jeden Tag essen und wieviel?
  • Wie können wir Obst und Gemüse richtig zubereiten?
  • Wie können wir fettarm kochen?
  • Welche Lebens·mittel sind wichtig für unseren Darm?
  • Was gehört in unsere Vorrats·kammer?

Das finde ich gut.

Es gibt eine Einkaufs·liste mit Fotos.

Auf der Einkaufs·liste stehen viele verschiedene Dinge.

Zum Beispiel:

  • Obst und Gemüse.
  • Fisch und Fleisch.
  • Oder Joghurt und Hülsen·früchte.

So haben wir immer etwas für gute Mahl·zeiten zuhause.

Das Buch ist aus dem Jahr 2018.

Trotzdem sind viele der Tipps heute besonders wichtig.

Zum Beispiel:

Fernseher und Handy beim Essen aus·schalten!

Sehr gut finde ich auch diese Hinweise:

  • Abwechslung ist wichtig beim Essen.
  • Lieber wenige große Mahl·zeiten essen.
  • Und nicht so viele kleine Mahl·zeiten essen.

Und im Buch steht auch:

  • Welche Kräuter und Gewürze sind gut für uns?
  • Und mit welchen Lebens·mitteln tun wir unserem Darm etwas Gutes?

Das ist wichtig für die Gesundheit.

Das finde ich richtig super an dem Buch.

Die Ernährungs·pyramide im Buch finde auch ich gut.

Die Ernährungspyramide zeigt:

Von diesen Lebensmittel können Sie viel essen.

Und von diesen Lebensmitteln sollen Sie nur wenig essen.

Zum Beispiel:

Sie sollen viele gesunde Lebensmittel essen.

Aber Sie sollen nur wenig ungesunde Lebensmittel essen.

Das finde ich nicht gut.

Es gibt auch eine Getränke·pyramide.

Die Getränke·pyramide zeigt:

Von diesen Getränken können Sie viel trinken.

Und von diesen Getränken sollen Sie nur wenig trinken.

Zum Beispiel:

Sie sollen viele gesunde Getränke trinken.

Aber Sie sollen nur wenig ungesunde Getränke trinken.

Die Getränke·pyramide finde ich gar nicht gut.

Die Getränke·pyramide können Sie nämlich ganz leicht falsch verstehen.

In der Getränke·pyramide gibt es nämlich mehr Beispiele
für ungesunde Getränke als für gesunde Getränke.

Das ist nicht logisch.

Wir sollen nämlich nur selten ungesunde Getränke trinken.

Leser*innen können manche Sätze vielleicht falsch verstehen.

Zum Beispiel:

Vitamine sind wasser·scheu.

Alkohol und Süßig·keiten sind etwas Besonderes.

Und im Text sind auch Fehler drin.

Zum Beispiel:

Mit pflanzlichen Ölen werden alle Vitamine aufgenommen.

Vollkorn·weizen·mehl ist ein Mehl Typ 550.

Das ist falsch.

Das fehlt in diesem Kapitel.

Im Buch steht:

Wir sollen immer auf das Mindest·haltbarkeits·datum achten.

Das Mindest·haltbarkeits·datum steht auf
eingepackten Lebens·mitteln.

Mindest·haltbarkeits·datum heißt:

Bis zu diesem Datum sind die Lebensmittel ganz sicher noch gut.

Leider steht im Buch nicht:

Viele Lebens·mittel sind oft länger gut.

Wir können Lebens·mittel auch nach dem Mindest·haltbarkeits·datum
oft noch essen.

Bei den Einkaufs·tipps vermisse ich diese Hinweise:

  • Obst und Gemüse am besten aus der Region kaufen.
    Das heißt auch: regional einkaufen.
  • Und Obst und Gemüse am besten saisonal kaufen.
    Saisonal heißt: Obst oder das Gemüse sind zu einer bestimmten Zeit reif. Und genau in dieser Zeit essen wir dieses Obst und Gemüse. Zum Beispiel:
    • Tomaten und Zucchini im Sommer.
    • Kürbis im Herbst.
    • Kohl im Winter.

Gibt es ein Gemüse nicht frisch?

Dann können Sie es oft ersetzen.

Vielleicht bekommen Sie das Gemüse eingefroren.

Oder Sie bekommen das Gemüse in Dosen.

Manchmal können Sie das Gemüse
auch durch ein anderes Gemüse ersetzen.

Zum Beispiel im Rezept für Zucchini·puffer.

Dort können Sie die Zucchini durch Möhren ersetzen.

Dann kochen Sie Möhren·puffer.

Ich vermisse auch Tipps für gesundes Naschen.

Im Buch ist ein Foto von Bitterschokolade und Nüssen.

Aber es steht kein Text dazu.

Beim Lesen ist mir auch aufgefallen:

Das Buch ist kein Koch·buch für eine Diät.

Das Buch gibt trotzdem viele Hinweise wie man nicht dick wird.

Zum Beispiel:

  • Wir sollen vor dem Essen Wasser trinken.
    Das finde ich nicht gut.
    Dann kann der Magen das Essen nämlich nicht so gut verdauen.
  • Das Buch warnt vor den vielen Kalorien in Nüssen.
    Kalorien nennt man die Energie in den Lebens·mitteln. Unser Körper benutzt die Energie für:
    • Bewegung.
    • Verdauung.
    • Und andere Funktionen.
    Nehmen wir mit dem Essen zu viele Kalorien auf? Dann können wir dick werden. Aber ich finde:
    Nüsse sind sehr gesund. Und Nüsse machen satt. Von Nüssen wird man nicht so schnell dick.
  • Das Buch warnt auch vor Zucker.
    Zucker kann dick machen.
    Aber ich finde:
    Zucker macht vor allem krank!
    Viele Menschen haben heute die Zucker·krankheit.
    Im Buch können Sie zum Beispiel Fotos von Eis und Kuchen sehen.
    Fast jeder weiß:
    In Eis und Kuchen ist viel Zucker drin.
    Im Buch finde ich aber keine Fotos von:
    • Müsli.
    • Frucht·joghurt.
    • Ketchup.
    • Und Wurst.
    Das finde ich schade.
    Viele Menschen wissen nicht:
    Auch in diesen Dingen ist oft viel Zucker drin.

So gefällt mir das Kapitel.

Insgesamt finde ich das Kapitel über Ernährung ganz gut.

Sie können viel lernen:

  • Über gesunde Ernährung.
  • Über gesundes Kochen.
  • Und welche Lebens·mittel wir zu Hause haben sollen.

Das ist eine gute Vorbereitung auf das Kapitel mit den Rezepten.

Leider fehlen viele wichtige Informationen.

Und leider ist die Sprache nicht leicht verständlich.

Manches können die Leser*innen vielleicht sogar falsch verstehen.

Ich finde:

Leser*innen sollten das erste Kapitel nicht allein lesen.

Gemeinsam versteht man vieles besser.

Und gemeinsam kann man besser planen:

  • Was möchte ich für den Vorrats·schrank einkaufen?
  • Und was möchte ich als Nächstes kochen?

Das zweite Kapitel.

Nun erzähle ich vom 2. Buch·teil.

Da geht es um die Rezepte.

Das Buch hat 46 Rezepte.

Das finde ich gut.

Die Rezepte im Inhalts·verzeichnis sind gut geordnet.

Es gibt viele Kategorien.

Zum Beispiel:

  • Salate.
  • Fleisch.
  • Und Fisch.

Es gibt Rezepte für:

  • Früh·stück.
  • Mittag·essen.
  • Und Abend·essen.
  • Und auch Rezepte für zwischen·durch.

Die Rezepte sind sehr abwechslungs·reich.

Es gibt Rezepte:

  • Mit Fleisch oder Fisch oder Gemüse.
  • Mit Kartoffeln oder Reis oder Nudeln.
  • Ohne Fleisch oder Fisch.
    Ein anderes Wort dafür ist: vegetarisch.
  • Für Süß·speisen.

Viele Rezepte sind einfach und haben oft nur wenige Zutaten.

Die Fotos finde ich richtig gut.

Die Fotos helfen sehr beim Kochen.

Fast jeder Schritt ist gut erklärt.

Und manchmal gibt es am Ende von dem Rezept auch Tipps.

Jedes Rezept hat eine Liste mit den Zutaten.

In einem roten Kasten steht für wieviel Personen das Rezept ist.

Und bei manchen Rezepten stehen noch Besonder·heiten
in dem roten Kasten.

Zum Beispiel:

  • Ob das Rezept vegetarisch ist.
  • Oder ob man das Essen gut mitnehmen kann für unterwegs.

Und jedes Rezept hat viele Fotos:

  • Ein Foto von den Zutaten für das Essen.
  • Ein Foto vom fertigen Essen.

Dann kommt eine Anleitung mit vielen Fotos.

So wissen Sie genau:

So muss ich das beim Kochen machen.

Das finde ich nicht gut.

Im Kapitel mit den Rezepten finde ich keine Kategorien.

Obwohl es im Inhalts·verzeichnis Kategorien gibt.

Alle Rezept·namen haben eine orange Farbe.

Das finde ich schade.

Ich würde mir für jede Kategorie verschiedene Farben wünschen.

Zum Beispiel: Grün für Rezepte mit Salat.

Das hilft beim Suchen nach Rezepten.

Beim Lesen fällt mir auf:

Es steht nicht immer eine Zutat in einer Zeile.

In einer Zutaten·liste steht zum Beispiel auf einer Zeile:

100 Gramm schwarze Oliven.

Und auf der nächsten Zeile steht:

Ohne Kern.

Darunter steht die nächste Zutat.

Das verwirrt mich.

Manche Mengen·angaben finde ich nicht gut.

Zum Beispiel:

8 Tomaten.

Das ist nicht eindeutig.

Es gibt ganz kleine und mittel·große und große Tomaten.

Darunter kann jeder etwas anderes verstehen.

Manchmal steht auch gar keine Menge da.

Zum Beispiel:

Salz.

Das finde ich nicht gut.

Vielleicht versalzen Sie das Essen aus Versehen?

In der Zutaten·liste steht manchmal auch:

1 kleiner Becher Schmand.

Aber für das Rezept brauche ich dann nur 1 Ess·löffel Schmand.

Und nicht den ganzen Becher.

Ich muss also genau lesen: in den Zutaten und im Rezept.

Und manchmal steht nur da: Löffel.

Zum Beispiel: Ein Löffel Milch.

Dann weiß ich nicht genau:

Brauche ich einen Tee·löffel oder einen Ess·löffel?

Auf dem Foto sehe ich einen Ess·löffel.

Das Foto hilft beim Kochen.

Bei den Zutaten steht manchmal:

Auf·strich (zum Beispiel Senf).

Im Rezept steht dann aber:

Beide Hälften mit Senf bestreichen.

Leser*innen können dann vielleicht denken:

Ich muss Senf nehmen.

Vielleicht schmeckt ein anderer Auf·strich aber auch gut.

Das finde ich nicht gut für die eigene Selbst·bestimmung.

Manchmal gibt es Wider·sprüche.

In einer Zutaten·liste steht zum Beispiel:

1 Esslöffel gehackte Kräuter.

Im Rezept steht aber:

Die Kräuter fein hacken.

Das verwirrt mich.

Bei einigen Rezepten fehlt leider der letzte Schritt von der Zubereitung.

Bei den Zutaten steht zum Beispiel als letzte Zutat: Baguette.

In der Zubereitung steht aber nichts zum Baguette.

Vermutlich sollen die Leser*innen es zum Essen dazu essen.

Das steht aber nicht da.

Beim Lesen habe ich oft gedacht:

Dieses Rezept haben Menschen mit Lern·schwierigkeiten
bestimmt nicht ausprobiert.

Menschen mit Lern·schwierigkeiten hätten den Fehler nämlich gefunden.

Manche Schritte sind schwer zu verstehen.

Zum Beispiel:

Zwiebel und Knoblauch vorsichtig braten bis sie weich sind.

Ich bin mir nicht sicher:

Was bedeutet vorsichtig braten?

Darf die Pfanne nicht sehr heiß sein?

Oder soll ich oft umrühren?

Ich finde:

Bei einigen Rezepten müssen die Leser*innen
schon etwas mehr Erfahrung beim Kochen haben.

Im Buch fehlt nämlich oft eine genaue Erklärung.

Beim Pilz·rezept steht zum Beispiel:

Die Champignons putzen. Nicht waschen!

Ich frage mich:

Wissen die Leser*innen was das bedeutet?

Champignons ohne Wasser putzen?

Auch beim Backen fehlen wichtige Informationen:

  • Nehme ich Oberhitze und Unterhitze?
  • Oder nehme ich besser Umluft?
  • Schiebe ich das Blech in die Mitte vom Backofen?
  • Oder soll das Blech nach oben oder ganz nach unten?

Das fehlt in diesem Kapitel.

Manchmal sind die Hinweise nicht genau genug.

Zum Beispiel beim Schritt:

Mozzarella ab·gießen.

Die Leser*innen verstehen vielleicht nicht:

Nur der Mozzarella ist für das Rezept wichtig.

Die Flüssigkeit vom Mozzarella kommt nicht in das Essen rein.

Beim Lesen vermisse ich oft diese wichtigen Hinweise:

  • Vorsicht! Die Milch im Topf kann anbrennen!
  • Vorsicht! Die flüssige Butter in der Pfanne kann spritzen!

Und nirgendwo steht:

Das fertige Essen ist gut haltbar.

Zum Beispiel für 5 Tage im Kühlschrank.

Und auch dieser Hinweis fehlt:

Dieses Essen können Sie auch gut einfrieren.

Zum Beispiel Suppe.

Ich finde:

Im Buch sollte noch etwas über Sicherheit beim Kochen stehen.

Das heißt auch: Hygiene.

Zum Beispiel:

  • Möchten Sie Gemüse abtrocknen?
    Dann nehmen Sie immer ein frisches Küchen·handtuch!
  • Hackfleisch und Geflügel müssen Sie immer gut durch·braten.
  • Und Sie müssen beim Schneiden sehr sauber arbeiten.
    Die Messer und Bretter und Hände sollen immer sehr sauber sein.
  • Sonst können Sie von den Bakterien krank werden.

Für manche Zutaten gibt es einen Grund·koch·kurs im Buch.

Zum Beispiel für Reis.

Das finde ich gut.

Aber es fehlt etwas Wichtiges bei der Zubereitung!

Sie sollten Reis vor dem Kochen immer gut waschen.

Dann hat der Reis weniger Arsen.

Zuviel Arsen ist giftig für unsere Körper.

Das steht leider nicht im Buch.

Das mit dem Waschen fällt mir bei vielen Gemüse·sorten auf.

Diese Informationen vermisse ich bei den Rezepten:

  • Wie schwierig ist das Rezept?
  • Wie lange dauert die Zubereitung?
  • Welche Schritte sind wichtig?
    Zum Beispiel: schneiden oder abwiegen.
    Diese Informationen sind zum Verstehen von dem Rezept wichtig.
    Nur dann können die Leser*innen entscheiden:
    Das schaffe ich allein. Und ab hier koche ich mit Hilfe. Das finde ich wichtig für die Selbstbestimmung.

Beim Anschauen von den Fotos fällt mir auf:

Bei vielen Zutaten erkennt man das Logo vom Hersteller.

Das finde ich nicht gut.

Ich finde:

Ein Foto von einer neutralen Verpackung ist besser.

Viele Menschen vertrauen Texten nämlich besonders stark.

Und manche Menschen können nicht erkennen:

Das Foto mit dem Logo ist nur ein Beispiel.

Diese Menschen denken dann vielleicht:

Für dieses Rezept muss ich diese Marke kaufen.

Und so haben die Menschen auch weniger Selbst·bestimmung
beim Einkaufen.

So gefällt mir das Kapitel.

Die Rezepte gefallen mir gut.

Viele Schritte sind gut erklärt.

Die Fotos helfen beim Kochen.

Und die Fotos machen Lust auf Kochen.

Leider finde ich viele Fehler.

Und es fehlen oft wichtige Informationen.

Ich finde das Kochbuch nicht inklusiv.

Ich finde:

Menschen mit Lern·schwierigkeiten sollten die meisten Rezepte
nicht allein ausprobieren.

Gemeinsam versteht man vieles besser.

So gefällt mir das Buch.

Ich finde:

Das Buch macht Lust auf Kochen.

Und das Buch macht Lust auf gesundes Essen.

Leider habe ich den Eindruck:

Niemand hat das Buch gut auf Fehler geprüft.

Im nächsten Buch können die Autor*innen viel besser machen:

Damit die Sprache wirklich leicht ist.

Und damit alles gut funktioniert beim Kochen.

Ich finde das Buch aber auch interessant!

Ich glaube:

Die Leser*innen können viel Neues lernen.

Aber lesen Sie das Buch am besten nicht allein.

Viel Spaß beim Anschauen und Nachkochen!

Ihre Kathrin

Hat es Ihnen gefallen?

Das war meine erste Buch·bewertung.

Ich habe Ihnen erzählt:

  • Darum geht es in dem Buch.
  • Was finde ich an dem Buch gut.
  • Und was können die Autor*innen besser machen.

Das war ganz schön viel zu lesen.

Deshalb sage ich: Danke!

Haben Sie jetzt Lust das Koch·buch zu lesen?

Dann schreiben Sie mir gern:

  • Wie hat Ihnen das Buch gefallen?
  • Und wie finden Sie meine Buch·bewertung?

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